Die Skulptur im Teich des Rhodeparks hat neue „Besitzer“ bekommen..

Der Verein „Kunst & Kultur“ entdeckt bei seiner Naturbeobachtung im Rhodepark immer wieder Interessantes. So zum Beispiel die Blesshühner, die die Skulptur im Teich des Rhodeparks in die Natur integriert und den praktischen Nutzen der kleinen Insel erkannt haben. Herzlichen Dank für die tollen Fotos.

Auch in Corona-Zeiten wird der Rhode-Park mit Leben erfüllt.

Besser spät als nie und natürlich mit dem notwendigen Abstand:
Gemeinsam haben Dr. Detlev Kröger aus Billerbeck und der Nottulner Kai Post am Samstag insgesamt 17 Vogelnistkästen, die sie von der Gemeinde bekommen haben, im Rhodepark aufgehängt. Die Standorte in circa 4 Meter Höhe
sind hervorragend geeignet und die gefiederten Freunde werden es bestimmt danken.

„Zukunftsprojekt Rhodepark“ – Den Zusammenhalt fördern

Quelle: https://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Coesfeld/Nottuln/4176706-Zukunftsprojekt-Rhodepark-Den-Zusammenhalt-foerdern
Von Frank Vogel / Donnerstag, 26.03.2020, 07:11 Uhr  aktualisiert: 26.03.2020, 07:50 Uhr

Ein erstes, wichtiges Zwischenziel hat die Bürgerstiftung Nottuln erreicht. Für das „Zukunftsprojekt Rhodepark“ ist es gelungen, den Ankauf einer ersten Skulptur des Künstlers Ludwig Maria Vongries zu finanzieren. 
Freude bei allen Beteiligten: Die Bürgerstiftung - vertreten durch Vorsitzende Ingeborg Bispinck-Weigand (Mitte) und Vorstandsmitglied Angelika Wessel - hat die im Teich des Rhodeparks installierte Skulptur Large Column von Ludwig Maria Vongries angekauft.
Freude bei allen Beteiligten: Die Bürgerstiftung – vertreten durch Vorsitzende Ingeborg Bispinck-Weigand (Mitte) und Vorstandsmitglied Angelika Wessel – hat die im Teich des Rhodeparks installierte Skulptur Large Column von Ludwig Maria Vongries angekauft. Foto: Frank Vogel

Eine gute Nachricht in schweren Zeiten hat die Bürgerstiftung Nottuln zu vermelden: Die erste der drei Großskulpturen im Rhodepark ist angekauft: die im Teich stehende Skulptur mit dem Titel „Large Column“. Darüber freuten sich Vorsitzende Ingeborg Bispinck-Weigand und Vorstandsmitglied Angelika Wessel gemeinsam mit Künstler Ludwig Maria Vongries. „Mit der Belebung des Rhodeparks wollen wir das Lokale stärken, den Zusammenhalt der Bürgerinnen und Bürger fördern und etwas Gemeinsames schaffen“, erklärte Ingeborg Bispinck-Weigand. Und das unabhängig davon, dass Treffen im Park zurzeit nicht erlaubt sind (das Pressegespräch fand vor dem Erlass und unter Wahrung des Abstands zwischen den Teilnehmenden statt).

Zukunftsprojekt Rhodepark
Zukunftsprojekt Rhodepark Foto: Bürgerstiftung Nottuln

Angekauft werden konnte die Skulptur durch die Spenden, die auf das Konto der Bürgerstiftung geflossen sind. Doch der Spenden-Marathon ist noch nicht zu Ende. „Uns fehlen für die anderen beiden Skulpturen, Large Cube und Large Space noch 20 000 Euro“, erklärte Angelika Wessel. Eigentlich war das Ziel, die Spendengelder bis Ende Mai einzuwerben. Denn dann läuft der Vertrag aus, den die Bürgerstiftung mit dem Künstler geschlossen hat, und die Skulpturen würden weiterwandern nach Raesfeld. Doch wegen der Corona-Krise haben sich die Beteiligten jetzt darauf geeinigt, die Frist bis Ende September zu verlängern.

„Wir sind glücklich, dass wir die erste Skulptur ankaufen konnten und hoffen nun natürlich, dass es gelingt, dasselbe auch für die anderen Beiden zu schaffen“, wünscht sich Ingeborg Bis­pinck-Weigand. Alle drei Skulpturen kann die Bürgerstiftung anschließend der Gemeinde Nottuln schenken. Wie berichtet, hat der Haupt- und Finanzausschuss in seiner jüngsten Sitzung dieser Schenkung mit sehr großer Mehrheit zugestimmt. Die Gemeinde wird dann für die Überwachung der Standsicherheit und die Verkehrssicherungspflichten verantwortlich sein.

Übrigens: Dass die Large Column als erstes der drei Kunstwerke angekauft worden ist, hat einen besonderen Grund: „Diese Skulptur aufzustellen war mit dem größten technischen Aufwand verbunden“, erklärt Ludwig Maria Von­gries und lobte die Mitarbeiter der Firma Giesker und Laakmann, die das „toll gemacht haben“. Und der Abbau, so ergänzt Vorstandsmitglied Manuela Ridder im WN-Gespräch, würde natürlich auch wieder entsprechende Kosten verursachen.

Die Konten der Bürgerstiftung (Spendenquittungen möglich):
Volksbank Nottuln, IBAN: DE60 4016 4352 0024 0004 00, und Sparkasse Westmünsterland, IBAN: DE85 4015 4530 0036 2633 33;
Kontakt und Informationen:  0 25 02/72 83,
Mail: arbeitsgruppe@buergerstiftung-nottuln.de

Startschuss für Spenden-Marathon

Quelle: https://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Coesfeld/Nottuln/4106905-Buergerstiftung-Rhodepark-Startschuss-fuer-Spenden-Marathon
Von Frank Vogel / Mittwoch, 22.01.2020, 14:00 Uhr  aktualisiert: 22.01.2020, 14:30 Uhr

Die Bürgerstiftung Nottuln hat sich ein großes Projekt vorgenommen: Die Skulpturen von Ludwig Maria Vongries sollen in Nottuln bleiben. Das kostet Geld. Aber ein Anfang ist gemacht.

Offizielle Spendenübergabe an der Skulptur „Cube“ (v.l.): Manuela Ridder und Angelika Wessel (beide Vorstand Bürgerstiftung), Bettina Kerkhoff (Sparkasse Westmünsterland), Ingeborg Bispinck-Weigand (Bürgerstiftung) und Egbert Messing (Volksbank Nottuln).
Offizielle Spendenübergabe an der Skulptur „Cube“ (v.l.): Manuela Ridder und Angelika Wessel (beide Vorstand Bürgerstiftung), Bettina Kerkhoff (Sparkasse Westmünsterland), Ingeborg Bispinck-Weigand (Bürgerstiftung) und Egbert Messing (Volksbank Nottuln). Foto: Frank Vogel
Der Startschuss ist gefallen: Ab sofort läuft der Spenden-Marathon der Bürgerstiftung Nottuln! Ziel ist es, die 30 000 Euro für den Ankauf der drei Skulpturen von Ludwig Maria Vongries zusammenzubekommen – und das bis Ende Mai. Volksbank Nottuln und Sparkasse Westmünsterland haben am Freitag mit großzügigen Spenden von jeweils 2500 Euro den Grundstein für ein Gelingen dieses Vorhabens gelegt. „Zusammen mit rund 3000 Euro, die wir bereits als Spenden bekommen haben, sind das etwa 8000 Euro“, sagte Vorstandsmitglied Manuela Ridder .

„Wir gehen als Banken mit unseren Spenden voran und hoffen, dass das Anstoß für andere Unternehmen und für Privatleute ist, auch mitzumachen und hier etwas für Nottuln zu tun“, wünscht sich Volksbankvorstand Egbert Messing. Und dabei müsse es nicht gleich eine Großspende sein, viele kleinere Spenden werden auch zu einer großen Summe.

Warum die Geldinstitute sich finanziell für das Projekt der Bürgerstiftung engagieren, fasst Bettina Kerkhoff, Filialdirektorin der Sparkasse in Nottuln, zusammen: „Es ist eine große Bereicherung für den Park, dass die Skulpturen angekommen sind, jetzt sollen sie auch hierbleiben.“

Das kann Ingeborg Bis­pinck-Weigand, Vorsitzende der Bürgerstiftung, nur bestätigen. „Ja, die Skulpturen haben hier wirklich ihren Platz gefunden. Und sie werden genutzt – wie zum Beispiel beim ‚Qi Gong im Park‘, das der Verein Kunst und Kultur angeboten hat.“

Sollte es nicht gelingen, die Skulpturen anzukaufen, wandern diese weiter nach Raesfeld. Nichts gegen Raesfeld, aber die Bürgerstiftung, die Bankenvertreter und sicher auch viele Nottulner fänden das sehr schade . . .

Die Kontoverbindungen der Bürgerstiftung (Spendenquittungen möglich) lauten:
Volksbank Nottuln, IBAN: DE60 4016 4352 0024 0004 00, und Sparkasse Westmünsterland, IBAN: DE85 4015 4530 0036 2633 33;
Kontakt/Infos:  0 25 02/72 83, arbeitsgruppe@ buergerstiftung-nottuln.de

Spenden für die Skulpturen

Quelle: https://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Coesfeld/Nottuln/4071371-Buergerstiftung-Nottuln-Spenden-fuer-die-Skulpturen
Von Frank Vogel / Mittwoch, 18.12.2019, 20:00 Uhr  aktualisiert: 19.12.2019, 11:48 Uhr

Die Großskulpturen im Nottulner Rhodepark begeistern viele. Die Bürgerstiftung möchte die Kunst für den dauerhaften Verbleib gerne kaufen. Es geht um eine fünfstellige Summe.

Nutzte die Skulptur „Cube“ bei der Eröffnung der Ausstellung im Rhode-Park kreativ: Pantomimin Tashina Mende. Foto: Frank Vogel
Die Skulpturen im Rhode-Park haben auf sich aufmerksam gemacht. Sie haben den Park aufgewertet, sie haben Interesse an ihm geweckt. Eigentlich sind die Werke des Künstlers Ludwig Maria Vongries aus Havixbeck Leihgaben. Die Bürgerstiftung Nottuln, die die Ausstellung der monumentalen Werke organisiert hatte, hat aber weitergehende Pläne. Sie möchte die Skulpturen ankaufen. „Dazu brauchen wir aber die Unterstützung der Geschäftsleute und Bürgerinnen und Bürger“, weiß Ingeborg Bis­pinck-Weigand von der Bürgerstiftung.

„Je länger die Skulpturen im Park stehen, erlebt und bestaunt werden, je weniger mögen wir uns vorstellen, dass sie im Sommer wieder verschwinden müssen“, sagt sie. Da ist die große Säule „Large Column“, die inmitten des Teiches im Park elegant aus dem Wasser ragt und mit ihren fünf Metern Höhe ein echter Hingucker ist. Das „Begegnungstor“ „Large Space“ begrüßt jeden Parkbesucher, der sich ihm über den Busbahnhof und Edeka kommend nähert. Es markiert einen Ort, der eine Möglichkeit der Begegnung bietet. Und dann ist da noch der Würfel „Cube“ mit den in ihm gefangenen Baumstämmen. Er bietet in seiner Ungewöhnlichkeit der Kreativität viele Möglichkeiten, war zum Beispiel für das Qi-Gong-Angebot des Vereins Kunst und Kultur eine praktische Bühne für Kursleiterin Gabi Gröne-Ostendorff.

Die Bürgerstiftung empfiehlt allen, die es noch nicht getan haben, einmal einen Blick auf den „neuen“ Park mit seinen besonderen Besinnungsorten, den Skulpturen, zu werfen. „Wenn auch Sie der Meinung sind, dass diese Kunstwerke auf Dauer zum Park gehören sollen, dann können Sie Ihren Anteil dazu beitragen“, lädt die Bürgerstiftung ein.

Ludwig Maria Vongries bietet dem Verein alle drei Skulpturen zu einem Preis von 30 000 Euro an. „Das ist zwar eine ganze Menge Geld“, weiß Ingeborg Bis­pinck-Weigand, „doch wir sind gewiss, dass die Lebensqualität in unserm Dorf sehr profitieren wird. Durch ihre großzügige Spende könnte das Skulpturen-Projekt von Dauer sein.“

Privat-Spender erscheinen ab 200 Euro, Firmenspender ab 500 Euro auf einer Spenden-Tafel, verspricht die Bürgerstiftung, die auf Wunsch und Nachfrage auch Führungen zu den Skulpturen anbietet.

Die Kontoverbindung der Bürgerstiftung, die auch Spendenquittungen ausstellen kann, lautet: 

Volksbank Nottuln, IBAN: DE60 4016 4352 0024 0004 00, BIC: GENODEM1CNO.
Kontakt/Infos: arbeitsgruppe@buergerstiftung-nottuln.de

Ideen für einen lebendigen Park

Der Rhodepark ist vielen Vereinen und Gruppen in Nottuln nicht egal. Ideen für Veranstaltungen im Park gibt es viele. Die Bürgerstiftung plant für 2020 die Herausgabe eines Veranstaltungskalenders.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerstiftung Nottuln und verschiedener heimischer Vereine trafen sich zur Ideenschmiede für die Bespielung des Rhodeparks.
Die Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerstiftung Nottuln und verschiedener heimischer Vereine trafen sich zur Ideenschmiede für die Bespielung des Rhodeparks. 
Den Rhodepark aus seinem Dornröschenschlaf zu wecken, ihn zu einem Treffpunkt für die Bevölkerung zu machen, das ist das erklärte Ziel der Bürgerstiftung Nottuln und weiterer engagierter Vereine und Bürger. Einige Aktionen und Veranstaltungen sind dazu bekanntlich bereits gelaufen. Um über die weitere mögliche Bespielung des Parks nachzudenken, trafen sich in dieser Woche auf Einladung der Bürgerstiftung Vertreter verschiedener Nottulner Vereine in der Alten Amtmannei.

Im Ergebnis gab es etliche Ideen, was in Zukunft im Park passieren kann: So schlug der Historische Verein vor, einen Vortrag und/oder eine Führung zur Familie Rhode zu organisieren. Besonders spannend wäre, Zeitzeugen dazu einzuladen.

Impuls für weiteres Engagement

Quelle: https://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Coesfeld/Nottuln/3776792-Buergerstiftung-Rhodepark-Impuls-fuer-weiteres-Engagement
Von Frank Vogel / 
Montag, 13.05.2019, 23:00 Uhr  aktualisiert: 14.05.2019, 17:26 Uhr

Die Kunstausstellung im Rhodepark kann kommen: Die Bürgerstiftung freute sich über eine namhafte Spende zur Finanzierung des Projektes. Und bis zur Vernissage ist es nicht mehr lange hin. 

In Erwartung einer spannenden Ausstellung (v.l.): Martin Herding (Volksbank) und Bettina Kerkhoff (Sparkasse) mit einem Modell der Skulptur „Large Column“, die in den Rhodepark-Teich gestellt wird, sowie die stellvertretende Vorsitzende der Bürgerstiftung, Ingeborg Bispinck-Weigand, und die Vorstandsmitglieder Manuela Ridder und Rüdiger Bamberg.
In Erwartung einer spannenden Ausstellung (v.l.): Martin Herding (Volksbank) und Bettina Kerkhoff (Sparkasse) mit einem Modell der Skulptur „Large Column“, die in den Rhodepark-Teich gestellt wird, sowie die stellvertretende Vorsitzende der Bürgerstiftung, Ingeborg Bispinck-Weigand, und die Vorstandsmitglieder Manuela Ridder und Rüdiger Bamberg. Foto: Frank Vogel

„Hier wird was bewegt, und das bewegt die Bürger.“ Bettina Kerkhoff , Filialdirektorin der Sparkasse Westmünsterland in Nottuln, und Martin Herding, Vorstand der Volksbank Nottuln. waren sich am Montagmittag einig, dass die Spende, die sie mitgebracht hatten gut angelegt ist. Die Geldinstitute haben zu gleichen Teilen eine namhafte Summe für die kommende Skulpturenausstellung im Rhodepark bereitgestellt. Zur großen Freude der Bürgerstiftung Nottuln, die das Kunstprojekt im Rahmen ihres Engagements zur Wiederbelebung des Parks organisiert hat.

Es ist nicht mehr lange hin, dann kommen die drei großen Skulpturen des Havixbecker Künstlers Ludwig Maria Vongrienach Nottuln. Wie Ingeborg Bispinck-Weigand, stellvertretende Vorsitzende der Bürgerstiftung, mitteilte, werden die Werke am Freitag (17. Mai) angeliefert und aufgestellt.

Deshalb wird es am Parkplatz am Rhodepark zu Einschränkungen kommen. Darauf macht die Gemeinde in einer Pressemitteilung aufmerksam. Auf der Seite des Rhodeparks wird ein absolutes Halteverbot eingerichtet, damit der Schwertransport hier die riesigen Skulpturen anliefern kann. Zweifellos ein logistisches Kunststück, das die Experten dort zu leisten haben.

Spannend wird es auch, wenn die Pantomimin Tashina Mende am 26. Mai (Sonntag) ab 15 Uhr um Aufmerksamkeit und Ruhe für den Einstieg in die Vernissage bittet. Dann beginnt die Ausstellung der Großskulpturen von Ludwig Maria Vongries offiziell. Ein Jahr lang werden diese im Rhodepark stehen und diesen zu einem Gesamtkunstwerk aufwerten, wie die Bürgerstiftung in ihrer Einladung schreibt.

Musikalisch untermalt wird der Festakt im Freien, zu dem alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind, vom Hans-Martin-Limberg-Trio. Grußworte wird der stellvertretende Bürgermeister Paul Leufke im Namen der Gemeinde sprechen, die Kunsthistorikerin Dr. Annette Georgi wird in die Ausstellung und die Arbeiten von Ludwig Maria Vongries einführen. Der Künstler selbst wird auch anwesend sein.

Bettina Kerkhoff erklärte auch im Namen ihres Kollegen Martin Herding: „Unsere Spende soll auch ein Impuls für andere sein, sich für den Rhodepark zu engagieren.“

Ein tonnenschweres Projekt wird umgesetzt

Quelle: https://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Coesfeld/Nottuln/3761290-Buergerstiftung-Nottuln-Ein-tonnenschweres-Projekt-wird-umgesetzt
Freitag, 03.05.2019, 07:00 Uhr

Es ist ein herausforderndes Projekt, aber alle Beteiligten gehen mit größtem Engagement zur Sache: Im Rhodepark soll eine besondere Skulpturenausstellung stattfinden.

Large Space heißt eine der drei Skulpturen, die Ludwig Maria Vongries geschaffen hat und die in Nottuln zu sehen sein werden. Sie ist vier Meter hoch.
Large Space heißt eine der drei Skulpturen, die Ludwig Maria Vongries geschaffen hat und die in Nottuln zu sehen sein werden. Sie ist vier Meter hoch. Foto: Ludwig Maria Vongries
Die Bürgerstiftung Nottuln rückt im Jubiläumsjahr ihres zehnjährigen Bestehens den Franz-Rhode-Park mit einem weiteren Projekt in den Fokus der Öffentlichkeit. Gemeinsam mit dem Havixbecker Künstler Ludwig Maria Vongries wird am 26. Mai (Sonntag) um 15 Uhr eine Skulpturenausstellung mit drei großformatigen Werken des Künstlers eröffnet.

Im vergangenen Jahr kamen die Bürgerstiftung und der Künstler zusammen, um gemeinsam dieses aufwendige Projekt zu organisieren. „Vongries war sofort mit Begeisterung dabei, die Visionen der Bürgerstiftung bezüglich der Belebung und Gestaltung des Rhodeparks zu unterstützen. Er machte das großzügige Angebot den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde, drei seiner opulenten Skulpturen aus Stahl und Holz für ein Jahr zur Verfügung zu stellen“, schreibt die Bürgerstiftung in einer Pressemitteilung.

Mit großer Freude gingen alle Beteiligten an die Vorbereitungen, wobei sich zu dem Zeitpunkt noch keiner über das Ausmaß des Projektes im Klaren war. Es mussten Anträge bei der Gemeinde gestellt werden, Sicherheitsauflagen waren zu beachten, statische Gutachten wurden erstellt, Sponsoren mussten gefunden werden, der Transport der tonnenschweren Objekte war zu organisieren, ein Betonsockel wird extra für ein Objekt angefertigt, Kiesbeete zur Standfestigkeit müssen vorbereitet werden und vieles, vieles mehr war und ist zu erledigen, erklärt die Bürgerstiftung.

Dank der einhelligen Zustimmung und bereits im Vorfeld zugesagten Unterstützung der Politik und der Gemeinde sowie der tatkräftigen und finanziellen Unterstützung verschiedener Unternehmer ist es nun möglich, das Projekt Wirklichkeit werden zu lassen.

Der Dank der Bürgerstiftung aber gilt vor allem auch dem großen Einsatz von Ludwig Maria Vongries. Der Havixbecker sei „ein Mann der Tat, was bei der Umsetzung dieses Projektes deutlich zu erkennen war. Mit großer Klarheit und Sicherheit setzte er sich bei den Vorbereitungen ein, was im Übrigen auch in seinen Kunstwerken zu spüren ist.“

Insgesamt drei seiner großen Objekte werden installiert: Large Space (300 x 80 x 400 cm), Cube (140 x  140 x 350 cm) und Large Column (100 x 100 x 500 cm). Letzteres nimmt auf einem im Teich gegossenen Betonsockel seinen Platz ein.

Zur Eröffnung der Ausstellung wird Kunsthistorikerin Dr. Annette Georgi aus Münster die Gäste in die Vongriesschen Skulpturenwelten einführen. Für die musikalische Untermalung sorgt das „Limberg Trio“ aus Havixbeck.

Die Bürgerstiftung soll koordinieren

Der Rhodepark soll zu einem Herzstück des Nottulner Ortskerns entwickelt werden. Vier Gemeinderatsfraktionen und die Bürgerstiftung wollen Letztere für die Koordination dieses Projektes einsetzen. 

Der Rhodepark im Frühling: Es gibt viele Ideen, wie man ihn weiterentwickeln und wieder zu einem Herzstück des Nottulner Ortskerns machen könnte.
Der Rhodepark im Frühling: Es gibt viele Ideen, wie man ihn weiterentwickeln und wieder zu einem Herzstück des Nottulner Ortskerns machen könnte. Foto: Frank Vogel

Beim Thema Rhodepark soll es weitergehen: Die „Koordinierung von Gestaltungs- und Aktivierungsideen und -aktivitäten“ sollen an die Bürgerstiftung Nottuln übertragen werden, damit diese den Park „als Bürgerpark und eingebundenen Teil des Ortsmittelpunktes“ reaktivieren und weiterentwickeln kann. Einen entsprechenden Antrag dazu haben die Fraktionen von Grünen, CDU FDP und UBG gemeinsam mit der Bürgerstiftung an den Gemeinderat gestellt.

Zur Begründung heißt es, dass die Bürgerstiftung sich in den vergangenen Jahren dem Rhodepark intensiv gewidmet und die Bürger in mehreren Veranstaltungen eingebunden hat. In Workshops wurden Ideen entwickelt, die weiterverfolgt und gebündelt werden sollen. Auch wurde der Park mit Aktionen und Veranstaltungen positiv belebt.

Viele Akteure hätten ihre Interessen am Park deutlich gemacht, die im weiteren Prozess berücksichtigt werden müssten. „Wir sind überzeugt, die auch künftig von verschiedenen Einzelpersonen, Gemeinschaften und Institutionen betriebenen Aktivitäten bedürfen einer Koordinierungsstelle, die für einen geordneten Ablauf und Information der Bürger Sorge trägt“, schreiben die Antragsteller.

Um mögliche Förderungen nicht zu gefährden und gleichzeitig die breite Zustimmung in der Bevölkerung zu bewahren, sollten „möglichst viele Interessen neutral koordiniert, weiterentwickelt oder zusammengeführt werden. Die Bürgerstiftung hat sich in einer geschlossenen Veranstaltung mit den Fraktionen als Koordinierungsstelle angeboten, was wir begrüßen.“

Die Koordination könne nur unter starker Beteiligung der Öffentlichkeit und der Akteure gelingen. In enger Abstimmung mit Politik und Verwaltung könne zeitnah über neue Ideen, anstehende Entscheidungen und wichtige Ereignisse informiert werden. Die Bürgerstiftung sei dafür gut aufgestellt.

Sie soll unter anderem die Gestaltungsideen sammeln und strukturieren und die sportlichen, kulturellen und sonstigen Aktivitäten im Park koordinieren, um diesen wieder stärker ins Bewusstsein
 der Nottulner zu rücken und die Neugestaltung vorzubereiten.

Politik und Verwaltung seien damit natürlich nicht aus ihren Pflichten entlassen. „Die Verwaltung möge zuarbeiten, vor allem was Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten angeht“, heißt es im Antrag.

Ob Planungsworkshops, eine oder mehrere studentische Arbeiten, ein Planer- oder Architektenwettbewerb oder die Zusammenarbeit mit einem Planungsbüro zu einer guten Lösung führen, oder man aus eigener Kraft zu guten Ideen kommt, sei noch völlig offen. „Wir freuen uns auf die Ideen aus der Arbeit der Bürgerstiftung.“

Konkret soll die Bürgerstiftung für zwei Jahre als zen­trale Stelle zur Koordination von Gestaltungs- und Entwicklungskonzepten des Rhodeparks bestellt werden.

Die Verwaltung ihrerseits wird beauftragt, nach der Sommerpause dem Gemeindeentwicklungsausschuss einen Bericht über die aktuellen Fördermöglichkeiten der künftigen Planung und Realisierung der Planungsergebnisse auf Kreis-, Landes-, Bundes- und europäischer Ebene vorzulegen. Dieser Bericht soll die Politik in die Lage versetzen, eine adäquate Entscheidung über die weitere Planungsart (Einzelauftrag, städtebaulicher Wettbewerb usw.) und über die Realisierung der Planungsergebnisse möglichst zeitnah zu treffen.

„Picknick im Park“ ein Erfolg

So voll war der Franz-Rhode-Park noch nie – oder schon sehr lange nicht mehr. Beim „Picknick im Park“ gab es gute Musik und viele Gespräche. 

Tolle Stimmung herrschte beim Picknick im Franz-Rhode-Park. Dazu trug auch die musikalische Gestaltung bei. Foto: Iris Bergmann
„So viele Menschen wie heute sind hier schon lange nicht mehr gewesen“, meinte Stefan Haller, Vorsitzender der Bürgerstiftung Nottuln. Er freute sich sichtlich, denn das erste „Picknick im Park“, zu dem der Verein eingeladen hatte, war ein Erfolg. Bereits eine halbe Stunde nach Beginn am Sonntagvormittag waren schon über 100 Nottulner in den Franz-Rhode-Park gekommen.

Männer, Frauen, Kinder, Jung und Alt fanden sich ein. Decken wurden ausgebreitet, darauf fanden Kaffee, kühle Getränke oder gar Wein, Snacks, Plätzchen, Käse oder Brot – je nach persönlichem Geschmack – Platz. Andere hatten Klappstuhl und Tischchen mitgebracht und machten es sich damit im Schatten gemütlich. Und immer wieder gab es ein Gesprächsthema: der Rhodepark. „Ach, das wäre doch schade, wenn der jetzt noch mehr verkleinert wird“, meinte eine Besucherin und eine andere fügte hinzu: „Ich brauche keinen noch größeren Edeka.“

Wieder andere hatten schon konkrete Vorstellungen, wie sie den Franz-Rhode-Park umgestalten würden. „Er sollte besser einsehbar werden von der Seite am Busbahnhof, dann wirkt er einladender.“ Und ein sportlicher Nottulner fände gar einen schönen Rundweg zum Laufen gut. „Oder so einen Barfußgang wie in Tilbeck.“

Es herrschte eine entspannte und lockere Atmosphäre im Park, die Live-Musiker trugen das Ihre dazu bei. Sei es das Hoene-Duo, die beiden Lokalmatadore an der Gitarre, oder das Susanna-Wüstneck-Trio. Wüstneck begeisterte mit ihrer ruhigen, warmen Stimme, die auch alte Gassenhauer wie „Oh, Donna Klara“ im Stile der Comedian Harmonists auf Lager hatte. Der Jazzfalia-Ableger mit Sigrid Eckey und Gitarrist Peter Faiß rundete die musikalische Unterhaltung ab.

Die Initiatoren des „Picknicks im Park“ hatten somit bei vielen Anwesenden erreicht, was sie wollten: den Rhodepark in den Fokus zu rücken, zu zeigen, welch großes Potenzial in dieser Fläche liegt, und nachdenklich zu machen. Denn das „Projekt Franz-Rhode-Park“ liegt dem Verein am Herzen. Auch Unterschriftenlisten für den Erhalt des Parks, eine Aktion, die die Nottulnerin Sandra Johann ins Leben gerufen hat, machten die Runde und füllten sich ebenso wie die Rasenflächen.